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05.02.2018
  abs-extern
  Text: Mb,Lt; Bilder: Mb

Auf den Spuren der Schwarzkünstler

Einen interessanten und kurzweiligen Tag im Haus für Industriekultur in Darmstadt Schriftguss verbrachten die Auszubildenden zum/zur Medientechnologen/-in Druck mit Tanja Mett-Bialas und Werner Grünewald.


 

 

 

In Darmstadt konnten die Auszubildenden einen anschaulichen Eindruck davon gewinnen, wie das Drucken vor unserer heutigen modernen und hochautomatisierten Druckindustrie vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die 1970er Jahre aussah. Dabei hatten die Auszubildenden die Gelegenheit, selbst hier und da Hand anzulegen. Besonders interessant war auch die Demonstration des Bleigusses von beweglichen Lettern, eine Erfindung Gutenbergs, die für die schnelle Vervielfältigung von Schriften und Büchern sorgte. Die engagierten Mitarbeiter vor Ort vermittelten einen interessanten Einblick in die handwerklichen Techniken der Schwarzen Kunst. Die alten Satz- und Druckmaschinen, die hier ein Zeugnis genialer Ingenieurtätigkeit und Höchstleistung im Maschinenbau repräsentieren, wie zum Beispiel die Monotype, Linotype, die Stoppzylinderschnellpresse (Marioni, Paris, Bj. ca. 1875) oder die Zeitungsrotationsmaschine der Firma MAN von 1935 faszinierten sowohl die Auszubildenden als auch die Fachlehrer gleichermaßen.