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15.12.2015
  abs-aktiv, abs-projekte 2015
  Text: Michael Münch, Lt; BIlder: Li

Praktikum in Frankreich

Vom 27. September bis zum 17. Oktober arbeiteten die drei Auszubildenden Christian Gutekunst (Hessischer Rundfunk, Frankfurt) sowie Riccardo Rogoll und Michael Münch (EVO, Offenbach) in Frankreich.




In Gien haben die Auszubildenden im Rahmen des Erasmus+ Programms der Europäischen Union ein Praktikum gemacht. Ziel der Unternehmung war es, Erfahrungen zu machen und den Arbeitsalltag in Frankreich kennen zu lernen. Auch die Unterbringung bei Gastfamilien sorgte für einen intensiven Kontakt mit dem französischen Alltag. So wurden  beispielsweise die Mitarbeiter der E.D.F, einem großen Französischen Energieversorger, in dessen Atomkraftwerk Dampierre en Burly Michael Münch und Riccardo Rogoll ihr Praktikum machten, mit Bussen des Unternehmens zur Arbeit gebracht. Viele der Arbeitsabläufe im Atomkraftwerk sind von den hohen Sicherheitsansprüchen geprägt: So wird die Tasche eines jeden Mitarbeiters durchleuchtet und die Mitarbeiter müssen manchmal sehr lange warten, bevor sie die Freigabe erhalten, um auch einfachere Arbeiten durchzuführen.

 


Eine der wichtigsten Arbeiten, die im Atomkraftwerk durchgeführt werden ist das Messen. Sei es von Spannungen, von Isolationen oder der Schaltgeschwindigkeit eines Schutzrelais. Die Wichtigkeit dieser Arbeit zeigt sich auch daran, dass knapp die Hälfte der Mitarbeiter, mit messen und prüfen beschäftigt ist. Aber auch die Instandhaltung nimmt einen großen Teil der Arbeit bei der E.D.F in Anspruch, so waren Michael und Riccardo mehrfach dabei, als ein Überstromschutzschalter repariert wurde. Ein Highlight der drei Wochen war auch der Besuch der Berufsschule, die  zum einen durch die Vielfalt an Berufen, die an ihr ausgebildet werden, als auch durch ihre Ausstattung beeindruckt. So werden dort Auszubildende in technischen, kaufmännischen aber auch in Pflegeberufen unterrichtet. Da in Frankreich auch die Berufsausbildung hauptsächlich schulisch organisiert ist, verfügt die Schule über Maschinen und Übungsmöglichkeiten. So ist zum Beispiel der nukleare Bereich eines Atomkraftwerkes in der Schule nachgebaut, an dem die angehenden Nukleartechniker üben können. Doch die drei Offenbacher Auszubildenden waren nicht nur zum Arbeiten in Frankreich. Auch Kultur und Sport kamen nicht zu kurz. So stand natürlich Paris auf dem Programm, wo der Eifelturm und Notre Dame bestaunt wurden, oder auch die eher kleinen Juwelen wie Montargis und Briare mit ihren Kanälen und Alleen besucht. Die französische Ess- und Trinkkultur darf hierbei allerdings auch nicht vergessen werden, so konnten alle drei die hervorragende Küche, auch in ihren Gastfamilien genießen und kamen beim Besuch eines Weinkellers voll auf ihre Kosten. Der Besuch im Kletterwald war der sportliche Höhepunkt der Reise. Der von Monika Lipgens seit vielen Jahren organisierte Erasmus+ Austausch wird gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben der Region Offenbach und Gien/Frankreich durchgeführt und sorgt für viele interessante Einblicke in den betrieblichen Alltag im Ausland.


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