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01.10.2014
  abs-projekte 2014, abs-intern
  Text: Rk, Ol, Lt; Fotos: Ol

Wir öffnen jede Flasche !

Im Projekt „Universaldesign“ von Beate Rosebrock und Matthias Safferthal hatte der Leistungskurs Produktdesign 1 D 22 des Beruflichen Gymnasiums Gestaltungs- und Medientechnik die herausfordernde Aufgabe, ein ansprech­endes Hilfsmittel zu entwerfen, das ein leichteres Öffnen von Getränkeverschlüssen ermöglicht.




Unter Universaldesign versteht man Produkte, die den Alltag aller Altersgruppen erleichtern, bedienungsfreundlich und dabei gut und bewusst gestaltet sind. Um das Qualitätssiegel Universal­design zu erhalten, müssen technische Sicherheiten, gestalte­rische Qualität und Nutzerfreundlichkeit stimmen.


Die Schülerinnen und Schüler mussten sich mit dieser Aufgaben­stellung zum ersten Mal mit dem Designprozess eines Produkt­gestalters aktiv auseinandersetzen. Es blieb nicht nur bei der Theorie und bei zeichnerischen Entwürfen, sondern es wurden darüber hinaus realistische Modelle auf hohem Niveau angefertigt.


Um ein Erfolgserlebnis bei den Schülerinnen und Schülern zu gewährleisten, strukturierte Beate Rosebrock ihr Projekt geschickt nach inhaltlichen und pädagogischen Kriterien.

 

Das Briefing:
Die Ergonomie mit den vier Schritten des Greifens nach Otl Aicher  

  1. Verbesserung der Griffigkeit  // Anpassung an die Hand
  2. Überdimensionierung des Schraubverschlusses, um eine maximale Kraftübertragung durch gute Hebelwirkung zu gewährleisten
  3. Die gängigen Schraubverschlüsse können unterschiedliche Durchmesser haben, das Produkt sollte anpassbar sein, Sicherheit beim Benutzen und eine klare Gebrauchsvisualisierung bestimmen die Gestaltung.
  4. Der Charakter eines Hilfsmittels / Werkzeuges sollte vermieden werden.
  5. Das Produkt sollte in jeden Haushalt mit Design und Funktion bestehen können.
  6. Die Zielgruppe umfasst alle Altersklassen.


 

Die Umsetzung:

Erster Meilenstein war der Entwurf in entsprechender Präsentation mit Details und einer bemaßten Zeichnung für den Modellbau unter der Leitung von Matthias Safferthal.
Aufgebaut und modelliert wurde der Entwurf mit Keramoplast, einer an der Luft trocknenden Masse; teilweise mit Armierung, um Material zu sparen und das Gewicht zu verringern. Das Material lässt sich gut bearbeiten, schleifen, bohren, flicken, grundieren und farblich mit Acrylfarbe oder Lackspray versehen, der gegebenenfalls mit Matt- bzw. Glanzlack überzogen wurde.

 

 

Das Fazit:
Es war ein beschwerlicher Weg, doch alles in allem können die Schülerinnen und Schüler mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden sein.


 

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