Ausbildungsberuf:

Anlagenmechaniker(in) für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Eingangsvoraussetzungen:

Die Ausbildung beinhaltet folgende Tätigkeiten,
für die Interesse vorhanden sein sollte:  
 
– Umgang mit Werkstoffen wie Metallen, Kunststoffen, Keramik und anderen
   modernen Materialien  
– Umgang mit Werkzeugen und Maschinen
– Planen und Installieren von modernen haustechnischen Anlagen  
– Zukunftsorientierte Technologien, Brennwerttechnik, 
   Bädergestaltung, Energiekonzepte u.v.m.
– Einsatz von Computern: Projektplanung, Ausführung , Auftragsabwicklung
 
Ein guter Hauptschulabschluss sollte als Mindestanforderung gelten, obwohl er nicht zwingend erforderlich ist.

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Ausbildungsorganisation:

Die Ausbildung erfolgt in 3,5 Ausbildungsjahren im "Dualen System". Die August-Bebel-Schule übernimmt die Vermittlung der theoretischen Inhalte in modernen Werkstätten, Labors und Klassenräumen. Praktische Übungen ergänzen die theoretischen Inhalte. Der praktische Teil der Ausbildung wird vorwiegend im Betrieb und in überbetrieblichen Ausbildungsstätten vermittelt, Die Auszubildenden sind an ein bis zwei Tagen (im wöchentlichen Wechsel) in der Berufsschule und an drei bis vier Tagen pro Woche im Betrieb Die überbetrieblichen Ausbildungslehrgänge (insgesamt 10 bis 13 Wochen) finden in einem Ausbildungszentrum der Handwerkskammer statt.

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Ausbildungsinhalte:

Die Vermittlung der Ausbildungsinhalte erfolgt nicht in Fächern, sondern in 15 Lernfeldern, die sich auf die Erfordernisse der beruflichen Praxis im Ein- bis Zweifamilienhausbau beziehen. wie z. 

LF 1: Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
LF 11: Installieren von Anlagen zur Trinkwassererwärmung
Ausbildungsschwerpunkte sind:
 
– Bearbeiten von Kundenaufträgen
– Warten technischer Systeme
– Ausstattung von Sanitärräumen
– Trinkwassersysteme
– Abwassersysteme
– Regelungstechnik
– Gebäudeleitsysteme
– Wärmeerzeugung
– Computertechnik (EDV, Internet)
 
Die schulische Umsetzung dieser Schwerpunkte erfolgt dabei weitgehend praxisnah mit handlungsorientierten Unterrichtsmethoden. Die ganzheitliche Vorgehensweise in Verbindung von Grundlagenvermittlung, Planung, Ausführung und Auswertung beruflicher Aufgabenstellungen steht dabei im Vordergrund. Dazu werden zahlreiche Unterrichtsprojekte durchgeführt, die von den Schülerinnen und Schülern als Ausbildungshighlights betrachtet werden. 

Ausbildungshighlights:
 
– Projekt „Badgestaltung”
– Projekt „Umbaumaßnahmen für die Schule”
– Eigengestaltete Projekte, Energieoptimierungskonzepte
– Gesellenstück
– Messebesuche, Studienfahrten

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Prüfung:

Die Zwischenprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres besteht aus einem zusammenhängenden Prüfungsteil. Sie dient, neben der Überprüfung des erreichten Ausbildungsstandes, als Voraussetzung zur Anmeldung für die Abschlussprüfung. Die Gesellenprüfung am Ende der Ausbildungszeit besteht aus einem kundenorientierten Projekt mit ausführlicher Präsentation. Am Ende einer erfolgreichen Ausbildung erhält man den Gesellenbrief und das Abschlusszeugnis der Berufsschule.
 
Während der Ausbildung besteht die Möglichkeit des Erwerbs des Hauptschulabschlusses, eines mittleren Bildungsabschlusses bzw. der Fachhochschulreife.
 
Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit der schulischen Weiterqualifikation an Fachoberschulen bzw. an Fachschulen.

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Kontakt

Sekretariat:
August-Bebel-Schule Offenbach
Richard-Wagner-Straße 45
63069 Offenbach am Main
Telefon 0 69/83 83 42-0
Fax 0 69/83 83 42-42
info [at] august-bebel-schule.de

 

oder beim Abteilungsleiter:
Herr StD Dieter Leweke
leweke [at] august-bebel-schule.de


weitere Ansprechpartner:
Herr Olaf Solms
solms [at] august-bebel-schule.de